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Wildschweinrücken am Knochen

Hallo zusammen,

heute gibt es mal Wild!
Ich hatte in der Truhe noch einen ganzen Wildschweinrücken am Knochen. Oje dachte ich, so was habe ich noch nie gemacht. Wie mach ich das am besten???? Nach etwas googeln und suchen im Netz, habe ich mir aus verschiedenen Rezepten dieses hier zusammen gesucht und für Euch zusammen geschrieben.
Das Wildschwein (Sus scrofa) gehört zur Familie der altweltlichen oder Echten Schweine (Suidae) aus der Ordnung der Paarhufer. Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet dieser Art reicht von Westeuropa bis Südost-Asien, durch Einbürgerungen in Nord- und Südamerika, Australien sowie auf zahlreichen Inseln ist es heute fast weltweit verbreitet.
Wildschweine sind Allesfresser und sehr anpassungsfähig, in Mitteleuropa nimmt die Population vor allem durch den vermehrten Anbau von Mais derzeit stark zu und wandert verstärkt in besiedelte Bereiche ein. Das Wildschwein ist die Stammform des Hausschweines.
Hier aber nun zu den Zutaten und der Zubereitung……

Zutaten:

2,5Kg Wildschweinrücken mit Knochen
1 EL Pfefferkörner
10 Pimentkörner
5-6 Wacholderbeeren
1 EL Rosmarin, frischer
1 EL Thymian, frischer
1-2 Knoblauchzehen
2 EL Senf
ca. 50ml Olivenöl

für die Soße:
50ml Portwein
100ml Rotwein
2 Gläser Wildfond ( ich hatte selbst gekochten)
1 EL Puderzucker
Salz
Pfeffer
Preiselbeeren

Zubereitung:

Den Wildschweinrücken von Fett und Silberhaut befreien. Dann das Fleisch am Mittelknochen (Rückgrat) entlang einschneiden und weiter über die Rippen lösen. So als ob man den Fleischstrang auslösen möchte. Aber nicht ganz abschneiden, noch ca. 1cm dran lassen und die Fleischstränge zu den Seiten aufklappen.
Die Pfefferkörner, Pimentkörner und Wacholderbeeren fein mörsern, dann mit den fein gehackten Rosmarin und Thymian, Senf, Olivenöl und gepresstem Knoblauch eine Marinade erstellen. Wenn möglich, diese ca. eine Stunde ziehen lassen.
Den „aufgeklappten Rücken“ mit der Marinade gut bepinseln, zuklappen und zu binden. So das er nicht mehr aufklappen kann. Nun die restliche Marinade außen auftragen. Fest in Frischhaltefolie einwickeln und über Nacht in den Kühlschrank.
Den Backofen auf 160Grad Umluft vorheizen. Bratenthermometer in das Fleisch stecken und ab in den Backofen. Ich hatte in auf eine Kerntemperatur von ca. 66Grad gezogen, dann den Backofen ausgeschalten und das Fleisch dann noch ca. 10min im Backofen ruhen lassen. Die KT war dann 69Grad.
Die Fleischstränge dann vom Kochen trennen und in Stücke schneiden. Sollte dann noch zart rosa sein.
Während das Fleisch im Backofen ist, kann man die Soße herstellen.
Dazu den Puderzucker karamellisieren, mit Portwein und Rotwein ablöschen und auf ca. die Hälfte reduzieren lassen. Mit dem Wildfond aufgießen und aufkochen lassen und ein reduzieren lassen. Mit Salz/Pfeffer und mit den Preiselbeeren abschmecken und nach belieben andicken. Mein Frau mag die Soßen lieber etwas dicker….was tut man nicht alles für seine Liebste!

Wir hatten dazu Brokkoli, Kartoffelpüree und Selleriepüree. Das Selleriepüree auch nur, weil ich das mal probieren wollte. War sehr lecker. Den Kids hat das normale Kartoffelpüree besser geschmeckt, dafür fuhren sie aber voll auf das Fleisch ab.

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Servus euer

Volker

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Thai Suppe mit Hühnchen und Kokos

Hallo zusammen,

heute habe ich eine Thai Suppe mit Hühnchen und Kokosnussmilch für Euch. Zur Zeit bin ich etwas auf dem asiatischen Trip. Ich liebe diese Küche, habe mich aber lange nicht getraut, da man Gewürze und Zutaten benötigt, die nicht überall zu haben sind. Habe mir nun aber einen kleinen Vorrat angelegt und ich muss sagen, es ist einfach und geht relativ schnell. Das was am meisten Zeit in Anspruch nimmt, ist die Vorbereitung, die Schnippelei von Gemüse und Fleisch. Wenn das aber mal erledigt ist, geht es „ratz fatz“ und schon ist das Essen fertig.
Ursprünglich war die Küche Thailands vom Wasser geprägt, auf den Tisch kamen vornehmlich Reis, Wassertiere und Wasserpflanzen. Veränderungen in den Kochgewohnheiten gab es sowohl durch chinesische und indische Einflüsse als auch, ab dem 17. Jahrhundert, durch Einflüsse aus Europa. Chilis wurden zum Beispiel von portugiesischen Missionaren in Thailand eingeführt. Reis ist das Grundnahrungsmittel in Thailand. Der thailändische Ausdruck für „eine Mahlzeit einnehmen“ (kin khao กินข้าว) bedeutet wörtlich „Reis essen“, egal um welche Art von Speisen es sich handelt.
Unter den vielen Reissorten ist der vor allem im Isan angepflanzte langkörnige Jasminreis besonders beliebt, aber auch am teuersten. Im Norden und Nordosten Thailands wird der Klebreis bevorzugt, der nicht gekocht, sondern in einem aus Bambus geflochtenen Behälter über einem Wassertopf gedämpft wird und dessen Körner so zusammenkleben.
Nun aber zu den Zutaten und der Zubereitung…..

Zutaten:

400gr-500gr Hähnchenbrust
100gr. Champions
1 rote Paprika
1 grüne Paprika
frischer Ingwer, ca. daumengroß
1 Knoblauchzehe
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 Pak Choi
frischer Koriander
1 Dose Kokosnussmilch, ca. 400ml
1 Liter Brühe (Hühnerbrühe oder Gemüsebrühe)
1 EL rote Currypaste
1 EL Sojasoße
1 EL Fischsoße
250gr Mie Nudeln
4 Eier
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Die Hähnchenbrust in kleine Würfel schneiden, Ingwer und Knoblauch in möglichst ganz kleine Würfel schneiden und alles zusammen in Öl anbraten. Die Champions schneiden, sowie Frühlingszwiebeln in Ringe oder in etwas gröbere Stücke schneiden, je nach belieben, und beides zum Fleisch geben und mit anbraten. Mit Brühe und Kokosmilch ablöschen, aufkochen lassen. Mit der Currypaste, Sojasoße und Fischsoße würzen. Etwas köcheln lassen und kurz vor Ende die in kleine Würfel geschnittene Paprika und den in feine Streifen geschnitten Pak Choi in die Suppe geben. Alles noch mal ca. fünf Minuten ziehen lassen, eventuell nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer es pikanter möchte, entweder eine frische Chili mit rein schneiden oder etwas mehr von der Currypaste zugeben. Parallel dazu die Mienudeln nach Packungsangabe und die Eier hart kochen. Die Suppe in ein großen Teller anrichten, die Mienudeln und ein geteiltes, hartgekochte Ei dazu geben, mit dem frischen und geschnitten Koriander garnieren…….und genießen!

Man kann diese Suppe natürlich auch als vegetarische Version machen, einfach das Fleisch weg lassen oder durch Tofu ersetzen.
Natürlich kann man auch andere Gemüsesorten nehmen oder die von mir angegebenen austauschen, z. B. Bambussprossen, Mungobohnenkeime, Sojasprossen oder Möhren oder oder oder….

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Volker

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Rotes Thai Curry mit Erdnussnote

Hallo zusammen,

nach etwas längerer Pause und Blogabstinenz endlich mal wieder ein Beitrag von mir. Die Tage habe ich mich mal an die asiatische Küche ran getraut. Hatte zwar schön öfter mal was asiatisches gekocht, dann aber meistens, ich muss es leider gestehen, mit Fertig-Gewürzmischungen von den bekannten Herstellern. Bei uns sagt man auch Päckelschijas Essen. Nun hatte ich aber mal wieder endlich Lust und Zeit zum kochen. Da ich die Tage ein Rezept für Rotes Thai Curry in irgend einer Zeitschrift gelesen habe, dachte ich, dass probierste am Wochenende mal aus. Gesagt getan! Unter der Woche schon mal die verschiedenen Gewürze, Soßen und Zutaten besorgt. Was mich bis jetzt vor der asiatischen Küche abschreckte, war das man soviel verschiedene Sößchen, Gewürze und Zutaten braucht. In diesem Rezept hält es sich aber sehr in Grenzen, nur Fischsoße, Sojasoße und rote Currypaste. Hier mal zu den Zutaten:

Zutaten:

ca. 500gr. Hähnchenbrust oder Putenbrust oder Schweinefilet
1-2 rote Paprika
2-3 Möhren
2-3 Knoblauchzehen
3-4 Lauchzwiebeln
1 Glas Bambussprossen in Streifen
1 Glas chinesisches Gemüse
frischer Ingwer (daumengroß)
2 EL Öl zum Braten (Rapsöl)
1El Sojasoße
1El Fischsoße
1EL Erdnussöl
rote Currypaste
400ml Kokosmilch (1 Dose), ungesüßt
1El Erdnussbutter
1Tl Brauner Zucker

Zubereitung:

Den frischen Ingwer und die Knoblauchzehen schälen und in möglichst feine Würfel schneiden. Diese dann in einer Pfanne mit Öl leicht andünsten und dann das Fleisch drin anbraten, raus nehmen und bei Seite stellen. Die rote Currypaste in der Pfanne anrösten und dann die Erdnussbutter unterrühren und zergehen lassen. Mit der ungesüßten Kokosmilch ablöschen, das Gemüse da zu geben und alles ca. 15 min köcheln lassen. Nach ca. 10min, das Gemüse (Paprika & Möhren) sollten noch Biss haben, das Fleisch wieder dazu geben und untermischen. Mit der Fischsoße, dem braunen Zucker, dem Erdnussöl, Salz und Pfeffer abschmecken. Durch Zugabe von mehr oder weniger Currypaste kann die Schärfe des Gerichts variiert werden. Vor dem servieren, mit den in Ringe geschnittenen Lauchzwiebeln garnieren.
Das Gemüse kann natürlich nach belieben variiert werden, kleine Maiskölbchen oder Zuckerschoten oder kleine Brokkolieröschen oder Pak Choi oder oder oder….einfach das nehmen was man hat oder was einem am besten schmeckt.
Dazu gabs bei uns Reis, den hatte ich mit etwas Kurkuma gelb eingefärbt.

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Flanksteak mit Bratkartoffeln

Hallo zusammen,

nach längerer Blogabstinenz, beruflich bedingt, endlich wieder ein Beitrag von mir. Nach dem das Pfingstwochenende etwas durchwachsen war, zumindest was das Wetter an ging, wollte ich am Pfingstmontag endlich mal ein Flanksteak probieren. Hatte mir dazu im C&C Großmarkt ein schönes Stück ausgesucht, knapp 1Kg brachte es auf die Waage. Als Flanksteak bezeichnet man nach US-amerikanischer Teilung ein Teilstück der Bauchlappen des Rindfleischs. Es wird aus der Dünnung unterhalb des Rinderfilet abgetrennt und ist ungefähr 750 bis 1000 Gramm schwer. Ich war etwas aufgeregt, da ich so ein Steak noch nie zu bereitet habe, war aber guter Dinge. Dazu machte ich in meiner Gusspfanne Bratkartoffeln aus den kleinen Drillingen und Tomaten-Rucola-Salat auch Cocktailtomaten.

Zutaten:

ca. 1Kg Flanksteak
ca. 750g. Kartoffeln, Drillinge
Coktailtomaten, nach belieben
Rucola, nach belieben
Bunter Pfeffer, frisch gemahlen
Fleur de Sel
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
Kümmel, frisch gemahlen
Olivenöl
Balsamicoessig
Ahornsirup

Zubereitung:

Die Drillinge waschen und halbieren oder vierteln, so das die Stücke alle etwa gleich groß sind. Die Cocktailtomaten waschen und halbieren, sowie den Rucola waschen, die Stängel abschneiden und den Rucola nochmals halbieren oder dritteln. Damit die Blätter nicht so groß sind und besser in den Mund passen und man sich nicht mit dem Dressing versaut.
Das Fleisch parieren und zur Seite legen, aber nicht mehr in den Kühlschrank legen.
Die Tomaten und den Rucola mit Salz, Pfeffer, Olivenöl, Balsamico und eine Teelöffel Ahornsirup vermengen und zur Seite stellen zum durch ziehen.
Nun die Gusspfanne im Grill aufheizen, etwas Rapsöl rein und die kleinen Kartoffeln dazu. Alles schön vermengen, mit Salz,Pfeffer, Paprika und frisch gemahlenem Kümmel würzen und knusprig braten. Die Bratkartöffelchen brauchen eine gute halbe Stunde.
Wenn die Kartoffeln ein klein wenig Farbe bekommen haben, dass Flanksteak bei direkter Hitze von beiden Seiten eine gute Minute scharf an grillen und dann in den indirekten Bereich des Grills ziehen. Habe ein Kerntemperaturfühler in die Mitte des Fleisches gesteckt. Das Fleisch dann bis zu einer Kerntemperatur von ca. 73-74 Grad gezogen. Habe dann den Grill ganz ausgemacht und es noch etwas ruhen lassen, da meine Frau und ich noch nicht mit der Vorspeise fertig waren. Ist wohl ein Tick zu lange gewesen, da es ein bisschen zu medium war.  Was aber dem Geschmack nicht an zu merken war, es war butterzart. Das Steak wurde dann nur mit frisch gemahlenem Bunten Pfeffer und Fleur de Sel gewürzt. Die Bratkartoffeln noch mit etwas frischer Petersilie verziert. War gut, dass meine Frau und Ich eine Vorspeise hatten, da mein Sohn das halbe Flank alleine verdrückt hatte.
Hier habe ich noch eine Paar Bilder von dem Flanksteak. Da sieht man das es etwas zu medium geworden ist. Hoffe beim nächsten mal bekomme ich es besser hin.

 

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One Pot – Hähnchen mit Reis

Hallo zusammen,

heute habe ich mal ein One Pot Gericht für Euch: Hähnchen mit Reis. Habe schon einiges über diese One Pot Gerichte gelesen, aber noch nie selbst aus probiert. Nun habe ich zufällig bei jankessoulfood diese Mahlzeit gesehen und dachte mir, dass probierst du jetzt mal endlich selbst aus. Habe die Zutaten für den Reis aber abgeändert, da ich einen anderen Geschmack für den Reis haben wollte. Es ist wirklich nicht viel Arbeit, gut man muss das Fleisch, in meinem Fall Hähnchenstücke, anbraten, aber dann kommt alles zusammen in den Topf und für eine halbe Stunde ab in den Backofen. Fertig…essen….wohlfühlen…..

 

Zutaten:

400g Reis
6-7 Hähnchen Unterkeulen oder Hähnchenbrust
800ml Brühe (Gemüsebrühe oder Hühnchenbrühe)
1TL Paprikapulver
1TL Kreuzkümmel
1TL Ingwer gemahlen
1TL Koriander gemahlen
1/2Tl – 1TL Zimt gemahlen
1TL Currypulver
Petersilie getrocknet
Salz
Pfeffer
1 Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen

Zubereitung:

Öl in einem großen Topf erhitzen. Ich habe meine Le Creuset* genommen. Die Hähnchenteile von beiden Seiten würzen. Ich nehme dazu immer Salz, Pfeffer, Paprika und etwas Curry und von beiden Seiten anbraten. In der Zwischenzeit die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Wenn die Hähnchenteile schön angebraten sind, raus nehmen und die Zwiebel und Knoblauch leicht andünsten. Wenn dies etwas Farbe genommen haben, den Reis mit andünsten.

 

Wenn der Reis etwas angedünstet ist, die Gewürze dazu geben. Das Paprikapulver, den Kreuzkümmel, den Ingwer, den Koriander, den Zimt, den Curry, etwas Salz und Pfeffer. Alles gut vermengen und dann die Brühe angießen. Ich habe heiße Brühe genommen. Nochmals gut verrühren und die Hühnchenteile rein setzen, Deckel drauf und für 30 Minuten ab in den vorgeheizten Backofen, bei 200Grad Umluft.

 

Nach den 30 Minuten raus nehmen und genießen. Wir hatten noch Paprikasalat dazu. Mir hat sehr gut geschmeckt, meine Frau und die Kids hätten lieber Hähnchenbrust gehabt. Das „Knochengefummle“ ist nicht so ihr Ding. Wie schon erwähnt, der Zeitaufwand hält sich sehr in Grenzen, drum denke ich, kann man das auch mal zwischen drin zu bereiten.

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Volker

 

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