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Rotes Thai Curry mit Erdnussnote

Hallo zusammen,

nach etwas längerer Pause und Blogabstinenz endlich mal wieder ein Beitrag von mir. Die Tage habe ich mich mal an die asiatische Küche ran getraut. Hatte zwar schön öfter mal was asiatisches gekocht, dann aber meistens, ich muss es leider gestehen, mit Fertig-Gewürzmischungen von den bekannten Herstellern. Bei uns sagt man auch Päckelschijas Essen. Nun hatte ich aber mal wieder endlich Lust und Zeit zum kochen. Da ich die Tage ein Rezept für Rotes Thai Curry in irgend einer Zeitschrift gelesen habe, dachte ich, dass probierste am Wochenende mal aus. Gesagt getan! Unter der Woche schon mal die verschiedenen Gewürze, Soßen und Zutaten besorgt. Was mich bis jetzt vor der asiatischen Küche abschreckte, war das man soviel verschiedene Sößchen, Gewürze und Zutaten braucht. In diesem Rezept hält es sich aber sehr in Grenzen, nur Fischsoße, Sojasoße und rote Currypaste. Hier mal zu den Zutaten:

Zutaten:

ca. 500gr. Hähnchenbrust oder Putenbrust oder Schweinefilet
1-2 rote Paprika
2-3 Möhren
2-3 Knoblauchzehen
3-4 Lauchzwiebeln
1 Glas Bambussprossen in Streifen
1 Glas chinesisches Gemüse
frischer Ingwer (daumengroß)
2 EL Öl zum Braten (Rapsöl)
1El Sojasoße
1El Fischsoße
1EL Erdnussöl
rote Currypaste
400ml Kokosmilch (1 Dose), ungesüßt
1El Erdnussbutter
1Tl Brauner Zucker

Zubereitung:

Den frischen Ingwer und die Knoblauchzehen schälen und in möglichst feine Würfel schneiden. Diese dann in einer Pfanne mit Öl leicht andünsten und dann das Fleisch drin anbraten, raus nehmen und bei Seite stellen. Die rote Currypaste in der Pfanne anrösten und dann die Erdnussbutter unterrühren und zergehen lassen. Mit der ungesüßten Kokosmilch ablöschen, das Gemüse da zu geben und alles ca. 15 min köcheln lassen. Nach ca. 10min, das Gemüse (Paprika & Möhren) sollten noch Biss haben, das Fleisch wieder dazu geben und untermischen. Mit der Fischsoße, dem braunen Zucker, dem Erdnussöl, Salz und Pfeffer abschmecken. Durch Zugabe von mehr oder weniger Currypaste kann die Schärfe des Gerichts variiert werden. Vor dem servieren, mit den in Ringe geschnittenen Lauchzwiebeln garnieren.
Das Gemüse kann natürlich nach belieben variiert werden, kleine Maiskölbchen oder Zuckerschoten oder kleine Brokkolieröschen oder Pak Choi oder oder oder….einfach das nehmen was man hat oder was einem am besten schmeckt.
Dazu gabs bei uns Reis, den hatte ich mit etwas Kurkuma gelb eingefärbt.

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Servus euer

Volker

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Flanksteak mit Bratkartoffeln

Hallo zusammen,

nach längerer Blogabstinenz, beruflich bedingt, endlich wieder ein Beitrag von mir. Nach dem das Pfingstwochenende etwas durchwachsen war, zumindest was das Wetter an ging, wollte ich am Pfingstmontag endlich mal ein Flanksteak probieren. Hatte mir dazu im C&C Großmarkt ein schönes Stück ausgesucht, knapp 1Kg brachte es auf die Waage. Als Flanksteak bezeichnet man nach US-amerikanischer Teilung ein Teilstück der Bauchlappen des Rindfleischs. Es wird aus der Dünnung unterhalb des Rinderfilet abgetrennt und ist ungefähr 750 bis 1000 Gramm schwer. Ich war etwas aufgeregt, da ich so ein Steak noch nie zu bereitet habe, war aber guter Dinge. Dazu machte ich in meiner Gusspfanne Bratkartoffeln aus den kleinen Drillingen und Tomaten-Rucola-Salat auch Cocktailtomaten.

Zutaten:

ca. 1Kg Flanksteak
ca. 750g. Kartoffeln, Drillinge
Coktailtomaten, nach belieben
Rucola, nach belieben
Bunter Pfeffer, frisch gemahlen
Fleur de Sel
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
Kümmel, frisch gemahlen
Olivenöl
Balsamicoessig
Ahornsirup

Zubereitung:

Die Drillinge waschen und halbieren oder vierteln, so das die Stücke alle etwa gleich groß sind. Die Cocktailtomaten waschen und halbieren, sowie den Rucola waschen, die Stängel abschneiden und den Rucola nochmals halbieren oder dritteln. Damit die Blätter nicht so groß sind und besser in den Mund passen und man sich nicht mit dem Dressing versaut.
Das Fleisch parieren und zur Seite legen, aber nicht mehr in den Kühlschrank legen.
Die Tomaten und den Rucola mit Salz, Pfeffer, Olivenöl, Balsamico und eine Teelöffel Ahornsirup vermengen und zur Seite stellen zum durch ziehen.
Nun die Gusspfanne im Grill aufheizen, etwas Rapsöl rein und die kleinen Kartoffeln dazu. Alles schön vermengen, mit Salz,Pfeffer, Paprika und frisch gemahlenem Kümmel würzen und knusprig braten. Die Bratkartöffelchen brauchen eine gute halbe Stunde.
Wenn die Kartoffeln ein klein wenig Farbe bekommen haben, dass Flanksteak bei direkter Hitze von beiden Seiten eine gute Minute scharf an grillen und dann in den indirekten Bereich des Grills ziehen. Habe ein Kerntemperaturfühler in die Mitte des Fleisches gesteckt. Das Fleisch dann bis zu einer Kerntemperatur von ca. 73-74 Grad gezogen. Habe dann den Grill ganz ausgemacht und es noch etwas ruhen lassen, da meine Frau und ich noch nicht mit der Vorspeise fertig waren. Ist wohl ein Tick zu lange gewesen, da es ein bisschen zu medium war.  Was aber dem Geschmack nicht an zu merken war, es war butterzart. Das Steak wurde dann nur mit frisch gemahlenem Bunten Pfeffer und Fleur de Sel gewürzt. Die Bratkartoffeln noch mit etwas frischer Petersilie verziert. War gut, dass meine Frau und Ich eine Vorspeise hatten, da mein Sohn das halbe Flank alleine verdrückt hatte.
Hier habe ich noch eine Paar Bilder von dem Flanksteak. Da sieht man das es etwas zu medium geworden ist. Hoffe beim nächsten mal bekomme ich es besser hin.

 

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Volker

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One Pot – Hähnchen mit Reis

Hallo zusammen,

heute habe ich mal ein One Pot Gericht für Euch: Hähnchen mit Reis. Habe schon einiges über diese One Pot Gerichte gelesen, aber noch nie selbst aus probiert. Nun habe ich zufällig bei jankessoulfood diese Mahlzeit gesehen und dachte mir, dass probierst du jetzt mal endlich selbst aus. Habe die Zutaten für den Reis aber abgeändert, da ich einen anderen Geschmack für den Reis haben wollte. Es ist wirklich nicht viel Arbeit, gut man muss das Fleisch, in meinem Fall Hähnchenstücke, anbraten, aber dann kommt alles zusammen in den Topf und für eine halbe Stunde ab in den Backofen. Fertig…essen….wohlfühlen…..

 

Zutaten:

400g Reis
6-7 Hähnchen Unterkeulen oder Hähnchenbrust
800ml Brühe (Gemüsebrühe oder Hühnchenbrühe)
1TL Paprikapulver
1TL Kreuzkümmel
1TL Ingwer gemahlen
1TL Koriander gemahlen
1/2Tl – 1TL Zimt gemahlen
1TL Currypulver
Petersilie getrocknet
Salz
Pfeffer
1 Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen

Zubereitung:

Öl in einem großen Topf erhitzen. Ich habe meine Le Creuset* genommen. Die Hähnchenteile von beiden Seiten würzen. Ich nehme dazu immer Salz, Pfeffer, Paprika und etwas Curry und von beiden Seiten anbraten. In der Zwischenzeit die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Wenn die Hähnchenteile schön angebraten sind, raus nehmen und die Zwiebel und Knoblauch leicht andünsten. Wenn dies etwas Farbe genommen haben, den Reis mit andünsten.

 

Wenn der Reis etwas angedünstet ist, die Gewürze dazu geben. Das Paprikapulver, den Kreuzkümmel, den Ingwer, den Koriander, den Zimt, den Curry, etwas Salz und Pfeffer. Alles gut vermengen und dann die Brühe angießen. Ich habe heiße Brühe genommen. Nochmals gut verrühren und die Hühnchenteile rein setzen, Deckel drauf und für 30 Minuten ab in den vorgeheizten Backofen, bei 200Grad Umluft.

 

Nach den 30 Minuten raus nehmen und genießen. Wir hatten noch Paprikasalat dazu. Mir hat sehr gut geschmeckt, meine Frau und die Kids hätten lieber Hähnchenbrust gehabt. Das „Knochengefummle“ ist nicht so ihr Ding. Wie schon erwähnt, der Zeitaufwand hält sich sehr in Grenzen, drum denke ich, kann man das auch mal zwischen drin zu bereiten.

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Servus euer

Volker

 

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Gefüllter Schweinebauch im 3 Gang Menü

Hallo zusammen,

heute habe ich einen gefüllten Schweinebauch als Hauptspeise in einem 3 Gang Menü für Euch. Dieses Menü habe ich zusammen mit meiner 11jährigen Tochter gekocht. Manchmal kommt sie auf die Idee, Papa lass und mal wieder was zusammen kochen, aber mit Vorspeise, Hauptspeise und Nachtisch. Wir haben uns dann zusammen hin gesetzt und die 3 Gänge raus gesucht. Als Vorspeise wollte sie zu erst die Maispuffer machen, aber die gab es erst vor kurzem. Ich kam dann auf die Idee, einen winterlichen Chicorée-Orangen-Salat zu machen. Den habe ich vor kurzem erst bei Maja von www.moeyskitchen.com gesehen und der hatte mich neugierig gemacht. Als Hauptspeise sollte es irgendwas mit Schweinebauch geben, da davon noch einiges in der Kühltruhe lag. Die Nachspeise sollte auf jeden Fall Obst enthalten. Meine Tochter macht einen super-leckeren Obstsalat, aber wir wollten mal was anders ausprobieren. Hier nun unser Menü:

Ich zeige Euch hier aber nur den Gefüllten Schweinebauch mit den Kartoffelknödeln und dem Rahmwirsing. Die Obstspieße sollten kein Problem sein und der Chicorée-Orangen-Salat ist auf der Seite von Maja erklärt. Nun aber zu den Zutaten und der Zubereitung…

Zutaten Gefüllter Schweinebauch:

ca. 1 Kg Schweinebauch ohne Schwarte (Schwarte wird aber benötigt)
400g Kastanien/Maronen
2 Äpfel
2 Birnen
6-8 Dörrpflaumen
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
frischer Rosmarin
Salz
Pfeffer

Zutaten für die Soße:
1-2Kg Schweineknochen mit etwas Fleisch dran
5 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 Bund Suppengrün
2 Äpfel
4-5 Pimentkörner
2-3 Lorbeerblätter
0,5 L Apfelsaft
1 Fl. Rotwein oder Weißwein

Zubereitung:

Den Schweinebauch in handgroße Stücke schneiden und eine Tasche in den Schweinbauch schneiden, die dann gefüllt wird. Die Kastanien/Maronen klein hacken, die Äpfel, Birnen und Dörrpflaumen schälen und  klein schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln und kurz in der Pfanne anschwitzen. Ich habe dann die Masse aus Maronen, Apfel, Birnen und Dörrpflaumen dann auch kurz in die Pfanne gegeben, mit Salz und Pfeffer etwas abschmecken und heiß werden lassen. Den frischen Rosmarin vom Stiel entfernen, fein hacken und unter die Masse rühren. Nun hat meine Tochter die Taschen im Schweinebauch mit der Masse gefüllt. Die Taschen dann entweder mit Küchengarn „zu nähen“ oder wie wir es gemacht haben. Wir haben den Schweinebauch zu gebunden.

 

Die Zubereitung der Soße ist auch ganz einfach, man braucht nur etwas Zeit dafür. Die Kochen im Ofen bei ca. 200Grad 1 Std. bräunen. Die Zwiebeln mit der Schale in Streifen schneiden, den Knoblauch mit der Schale andrücken und beides scharf anbraten. Nun das gewürfelte Suppengrün dazu geben und mit anbräunen. Knochen aus dem Ofen dazu geben. Äpfel schälen, vierteln und dazu geben. Mit einem 1/4 Wein und einem 1/4 Apfelsaft ablöschen und ein reduzieren lassen. Die Pimentkörner und die Lorbeerblätter in die Flüssikeit geben. Nach und nach die restliche Flüssigkeiten dazu geben und immer wieder reduzieren lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Diesen Sud ca. 1 1/2 Std. ziehen lassen, abschütten und die Soße noch reduzieren und final mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit dem Apfelsaft etwas aufpassen, da es zu süß werden kann. Dann lieber weniger Apfelsaft und dafür Gemüsebrühe nehmen. 
Etwas von der noch nicht fertigen Soße in einen großen Topf, Pfanne oder Bräter geben und den gefüllten und „gefesselten“ Schweinebauch drauf setzten und im Ofen bei 180 Grad Ober/Unterhitze 1 1/2 Std. garen.
Wir haben die Schwarte vom Schweinebauch noch übrig. Aus dieser machen wir ein knuspriges Topping für das Fleisch. Die Schwarte in 4x10cm große Stücke schneiden und im Salzwasser ca. 2 Stunden kochen. Die Schwarte ist fertig gekocht, wenn man sie mit dem Finger leicht durchdrücken kann. Den Ofen auf 220Grad Umluft aufheizen und die gekochte Schwarte auf ein Backblech auslegen und in den Backofen schieben. Nach ca. 10-15 min. hört man das erste poppen. Wichtig: den Ofen erst ca. 15 min. nach dem ersten poppen öffnen und vorsichtig hineinschauen ob die Schwarte schön knusprig ist. Wenn nicht weiter garen. Wenn alles schön knusprig und gepoppt ist, die Schwarte rausnehmen auf ein Küchenkrepp legen und aufpassen, dass kleine Töchter nicht alles wegnaschen. Eines kann ich Euch noch sagen, den Backofen müsst Ihr danach auf jeden Fall sauber machen. Wenn sie erkaltet ist, grob hacken und eventuell mit Meersalz und etwas Knoblauch verfeinern. Ist der Schweinebauch nach den 1 1/2 Std. fertig, aus dem Ofen  auf einem Teller anrichten. Zum Schluss die gehackte Schwarte drüber streuen.

 

Hier habe ich noch ein paar Bilder vom dem Chicorée-Orangen-Salat und von den Schokospießen. Der Salat ist mit gehackten Walnüssen und gebröseltem Fetakäse garniert. Der etwas bittere Chicorée zusammen mit dem Feta und den Orangenfilets ist ein Gedicht. Obstspieße wurden von meiner Tochter ganz alleine zubereitet. Aus dem restlichen Obst, hat sie dann doch noch etwas Obstsalat gezaubert.

 

Der Wirsing ist ganz einfach in Streifen geschnitten und gewaschen worden. In einer Pfanne oder Topf  eine fein geschnittene Zwiebel andünsten und den Wirsing dazu geben. Wenn er noch etwas Biss hat, mit Salz, Pfeffer und Rahm oder Schmand abschmecken. Fertig….
Wir müssen gestehen, der Kartoffelknödelteig war gekauft, aber nicht diese Pulvermischungen sondern aus dem fertigen rohen Knödelteig. Der schmeckt so gut, da muss man sich nicht die Arbeit machen und Kartoffel schälen und reiben usw. Wir benutzen immer diesen fertigen Teig, da er wirklich gut schmeckt.

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Volker
   

 

 

 

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KKH – Kartoffel-Kohl-Hackfleisch

Hallo zusammen,

heute habe ich eines meiner Soulfoods für Euch: Kartoffel-Kohl-Hackfleisch -Topf. Für diese kalten Tage ist das genau das richtige, schmeckt super macht satt und gibt Kraft. Ich liebe die Kombi Hackfleisch und Kohl. Habe aber Spitzkohl verwendet, da ich den etwas „feiner“ finde wie den normale Weißkohl. Hier mal ein paar Infos zum Spitzkohl, da er nicht so verbreitet ist. Der Spitzkohl ist der edle Verwandte vom Weißkohl und lässt sich vielseitig in der Küche einsetzen. Habt Ihr schon mal einen Spitzkohlsalat, Spitzkohl mit Pasta, Kartoffeln, Fisch oder Fleisch gekostet? Der zarte Gemüsekohl hat eine hellgrüne Farbe und einen feinen Geschmack. Schon im Frühjahr ist das Gemüse frisch vom Feld im Handel erhältlich. Die Blätter laufen locker, kegelförmig nach obenhin spitz um den Strunk herum, daher auch der Name „Spitzkohl“. Der Kohl überzeugt neben seinem Geschmack mit seinen guten Inhaltsstoffen. 100 g Spitzkohl enthalten: 28 kcal, 2,1 g Eiweiß, 2,7 g Kohlenhydrate viel Folsäure, Vitamin C, B3 und Beta-Carotin. Verarbeitet schmeckt der Kohl als Krautsalat, im Auflauf, mit Pasta, Kartoffeln oder mit Zwiebel in der Pfanne leicht angebraten und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Auch zum Flammkuchen passen die feinen Blätter besonders gut. Nun aber zu den Zutaten und der sehr einfachen Zubereitung…

Zutaten:

1 Spitzkohl
500-600g Hackfleisch gemischt
500g Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
gekörnte Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
Kümmelpulver
Paprikapulver
Öl zum Anbraten

Zubereitung:

Die fein geschnittene Zwiebel und den Knoblauch im heißen Öl in einer Pfanne etwas andünsten und ein bisschen Farbe nehmen lassen, dann das Hackfleisch mit anbraten und dabei mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken. In der Zwischenzeit, den Spitzkohl vierteln, den Strunk entfernen und in streifen schneiden. Wenn der Spitzkohl mit Erde verunreinigt sein sollte, die geschnittenen Streifen gut waschen. Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden. In einem großen Topf etwas Öl erhitzen und die Kartoffeln leicht anbraten und dann den Spitzkohl hin zu geben. Alles gut dünsten eventuell, wenn zu wenig Flüssigkeit entstehen sollte, etwas heißes Wasser bei schütten, aber nur wenig, da durch den Kohl Flüssigkeit entstehen wird. Kurz bevor die Kartoffeln fertig sind, bzw. die gewünschte Festigkeit erreicht haben, mit Salz, Pfeffer, Kümmelpulver und der Gemüsebrühe abschmecken. Durch den Kümmel wird der Kohl verträglicher für den Magen. Am Schluss noch das angebratene Hackfleisch untermischen, eventuell nochmals abschmecken.

 

Wir haben noch etwas Rahm und frisch gemahlenen Pfeffer drüber gemacht, das schmeckt dann noch leckerer. Wobei meine Kinder nicht so begeistert vom dem Spitzkohl waren. Sie meinten ohne dieses komische Kraut schmeckt es ja ganz gut…..aber meiner Frau und mir schmeckte es hervorragend. Einen Tipp noch, kocht ruhig etwas mehr, da es aufgewärmt ein Gedicht ist.

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Volker

 

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