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Ossobuco – geschmorte Rinderbeinscheiben

Ossobuco

Hallo zusammen,

heute habe ich mal ein Ossobuco für Euch, geschmorte Rinderbeinscheiben. Ossobuco ist ein traditionelles Schmorgericht der italienischen bzw. speziell der Mailänder Küche, weswegen es manchmal den Zusatz alla milanese trägt. Im Original wird es mit Kalbshaxe zubereitet. Der Begriff Osso buco
bedeutet wörtlich „Knochen mit Loch“, nach dem Hohlknochen, der die im Gericht verwendete Kalbshachse durchzieht. Ich habe es aber mit Rinderbeinscheiben gemacht, die waren gerade im Angebot. Eigentlich ist dieses Gericht nicht sehr aufwendig, Fleisch anbraten und für ca. 2,5 -3 Std. ab in den Backofen. Das Ossobuco lässt sich auch sehr gut im Dutch Oven zubereiten. Hier zu den Zutaten und der Zubereitung….

Zutaten:

4 Rinderbeinscheiben
1 Bund Suppengrün
2 Zwiebeln
2-3 Knoblauchzehen
1 Dose gestückelte Tomaten
ca. 300ml Rotwein
etwas Tomatenmark
ca. 500ml Brühe
etwas Zitronenabrieb
etwas Mehl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Fleisch gut abwaschen, da noch Knochensplitter vom durchsägen anhaften könnten, gut trocken tupfen. Mit dem Mehl bestäuben und die Beinscheiben scharf anbraten. Ich nehme für sowas immer meinen Gusstopf von Le Creuset, denn den kann ich auch in den Backofen schieben. Das Suppengrün, die Zwiebeln und  den Knoblauch schälen und in grobe Stücke scheiden. Wenn das Fleisch angebraten ist, aus dem Brätern nehmen und das Gemüse kurz andünsten. Das Tomatenmark dazu geben und mit anbraten, danach mit dem Rotwein ablöschen und einkochen lassen. Wenn dies geschehen ist, noch die Brühe dazu geben, aufkochen lassen, das Fleisch wieder rein legen, Deckel auf den Bräter und für ca. 2,5 – 3 Stunden bei 160 Grad Umluft in den Backofen. Zwischen durch mal schauen, ob noch genug Flüssigkeit im Topf ist, wenn nicht, etwas nachgießen. Nach der Zeit, den Bräter aus dem Backofen nehmen, dass Fleisch raus nehmen und kurz zur Seite stellen. Mit einer Schaumkelle, das Gemüse aus der Soße “fischen” und die Soße nochmals abschmecken und den Zitronenabrieb mit rein geben. Wer mag, kann das Gemüse pürieren und wieder mit in die Soße geben, ich selbst mag das aber nicht. Nun das Fleisch wieder in die Soße legen und nochmal kurz aufkochen lassen. Bei mir musste ich die Soße nicht nachwürzen, die war schon so sehr aromatisch und schon etwas sämig. 

Vielleicht habt Ihr gefallen an diesem Gericht gefunden und macht es nach. Würde mich über Eure Rückmeldungen freuen.
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Servus euer
Volker

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