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Gulasch aus dem DutchOven

Hallo zusammen,

heute hab ich mal was aus dem DutchOven für Euch. Ist zwar eigentlich nicht unbedingt die Richtige Jahreszeit um was im „Dopf“ zu machen, aber bei diesem vielen Regen kann man auch ruhig mal etwas deftiges essen. Außerdem gibt es kein besseres Gulasch wie aus dem DutchOven, sagt zumindest meine Frau. Für alle die den DutchOven nicht kenn , HIER ist eine Erklärung. Ich selbst besitze den DutchOven von der Fa. Petromax*, einen FT6*. Das gute an so einem Dopf ist, man macht ihn fertig, also bestückt ihn oben und unten mit Kohle/Briketts und mit Essen, lässt ihn einfach drei Stunden irgendwo stehen und geniest dann ein super leckeres Essen.
20160619_174457 Diese Art der Zubereitung ist am besten für Schmorgerichte, Eintöpfe und Suppen. Man kann auch Brot und Kuchen drin backen. Was auch sehr lecker sein soll, ist Bolognese Sauce, die drei, vier, fünf oder sogar sechs Stunden in dem Gusstopf vor sich hin simmert, sich die Aromen der Zutaten schön langsam mit einander verbinden, einen leckeren Duft verbreiten und einem schon Stunden vor dem Essen, das Wasser im Munde zusammen laufen lässt. Eigentlich wollte ich nicht Gulasch machen, sondern Ossobuco alla milanese mit einer Gremolata. Leider schafte ich es aber nicht rechtzeitig zu unserm Supermarkt des Vertrauens, so musste ich auf einen ortsansässigen Discounter zurück greifen. Ich muss aber sagen, so schlecht ist das Fleisch da auch nicht, wie es immer gemacht wird. Außerdem können wir für eine Fünfköpfige Familie das Fleisch nicht immer beim Metzger kaufen. Denn  für den Preis des Fleisches beim Metzger kann ich einen ganzen Einkauf beim Discounter tätigen, aber das wiederum ist eine anders Thema!

Nun aber zur Zubereitung dieses leckeren Gulasch……

Zutaten:

1 KG Schweinegulasch
500g Rindergulasch
3-4 Zwiebeln
2 Möhren
2-3 Knoblauchzehen
2-3 Tomaten
2 rote Paprika
500ml Rotwein, trocken
ca. 1l Brühe
Tomatenmark
Salz/Pfeffer/Paprika/Gulaschgewürz (von Schuhbeck)
Öl zum Anbraten

 

zur Zubereitung:

Habe das Fleisch erst mal mit kaltem Wasser abgewaschen und dann noch etwas das Fett und die Sehnen von dem vorgeschnittenen Fleisch entfernt. Die Möhren und den Knoblauch schön klein geschnippelt, die Zwiebeln hab ich etwas gröber gelassen und die Paprika hab ich nur geviertelt und gewaschen. Nun den DutchOven vorgeheizt und das Fleisch und das Gemüse angebraten.

Wenn alles schön angebraten ist, Fleisch und Gemüse wieder zusammen in den Topf, Tomatenmark dazu und etwas mit anrösten. Dann mit Rotwein ablöschen. Diesen etwas ein reduzieren lassen und mit der Brühe aufgießen.  Die Gewürze dazu geben und alles gut verrühren. Deckel drauf…Briketts auf den Deckel und drei Stunden den Lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Der Duft, der sich in den drei Stunden in unserem Garten verteilte war ein wahrer Genuss und lies die Vorfreude auf das Gulasch fast ins unendliche ansteigen.

Musste nach ca. 1 1/2 Stunden nochmals frische, vorgeglühte Kohlen nachlegen, aber das war kein Problem. Nach drei Stunden, habe ich die Soße noch etwas angedickt, da meine Frau die Soßen lieber etwas dickflüssiger mag. Die Paprikaviertel jetzt erst mit in den Topf gegeben, da wir die lieber etwas knackiger mögen. Das ganze dann nochmal für ungefähr 20-30 Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit, haben wir noch Reis und Spätzle gekocht. Die Kids essen nicht so gerne Reis, deswegen die zwei Sorten Beilage. Grünen Salat gab es auch natürlich noch dazu, ein paar Vitamine müssen es doch schließlich sein.

Meine Frau war mal wieder begeistert von diesem Gulasch. Eine sehr gute Freundin war gerade noch zu Besuch und konnte nach den verführerischen Düften die Einladung zum mitessen nicht ausschlagen. Natürlich kann man das Gulasch auch in jedem beliebigen Topf auf dem Herd machen. Ich wollte hier nur mal den DutchOven vorstellen.

Vielleicht habt Ihr gefallen an diesem Gericht gefunden und macht es nach. Würde mich über Eure Rückmeldungen freuen.
Servus euer
Volker
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Schweinefilet in Rosmarin-Balsamico-Marinade

Hallo zusammen,

nach dem doch etwas schweren Essen wie das Porcetta, gibt es heute mal was leichteres, eine Schweinefilet in Rosmarin-Balsamico-Marinade. Ein „Frauenessen“, aber super lecker, auch für Männer.
20160603_194228 Habe dieses Rezept in einem Grillbuch* gefunden, welches ich zu Vatertag von meinen Kindern geschenkt bekommen habe. Ich habe es auf meinem Grill zubereitet, ich denke man kann es aber auch sehr gut im Backofen machen. Ist aber auch egal, wo Ihr es zubereitet, es schmeckt auf jeden Fall super lecker.

Hier habe ich mal die Zutaten für Euch zusammen geschrieben:

2 x Schweinefilet je ca. 400-500g
100 ml Balsamico-Essig
100 ml Olivenöl
2 EL Sojasauce
4-6 Stängel Rosmarin
2 Knoblauchzehen
4 TL Brauner Zucker
Pfeffer und Salz aus der Mühle

So habe ich es zubereitet:

Die Rosmarinnadeln abmachen und klein hacken, Knoblauch schälen und in Stücke schneiden.
Alle Zutaten miteinander vermengen, Essig-Öl-Sojasoße-Rosmarin-Knoblauch-Zucker, und einmal kurz mit dem Pürierstab rein. Wird dann eine etwas sämige Marinade.
Ich habe dann die beiden Filets in einen Gefrierbeutel getan und die Marinade dazu geschüttet. Gut zugebunden und alles mal leicht und vorsichtig massiert und dann in über Nacht in den Kühlschrank gelegt.

Nach einer Nacht im Kühlschrank und in der Marinade, habe ich die Filets aus der Tüte genommen, leicht abgetupft, die Marinade aber aufgefangen, und das Fleisch wieder etwas Zimmertemperatur nehmen lassen. Den Grill mit einer direkte und einer indirekten Zone vorbereitet. Die Filets erst einmal auf der direkten Zone etwas Farbe und Röstaromen geben und dann in die indirekte Zone ziehen und auf ca. 60-63 Grad Kerntemperatur ziehen. Zwischendurch mal immer mit der aufgefangen Marinade bepinseln.

Ich hoffe Ihr wisst, was ich mit direkter oder indirekter Zone meine? Wenn nicht, HIER habe ich es für Euch zusammen gefasst.

Nach erreichen der Kerntemperatur, habe ich dem Grill das Gas abgedreht und das Fleisch noch etwas ruhen lassen. Aufgeschnitten und meiner Familie serviert. Je nach Geschmack mit etwas Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen. Dazu hab ich Fächerkartoffeln im Backofen gemacht. Das sind Kartoffeln, die eingeschnitten aber nicht durchgeschnitten sind und in den Spalten ein dünnes Stück Speck steckt. Habe ich das erste mal gemacht, waren gut. Mal eine andere Art Kartoffel.

Das Filet hätte noch etwas mehr rosa sein können, aber ich persönlich mag es lieber so. Auf jeden Fall, war es noch sehr saftig. Meiner Familie hat sehr gut geschmeckt. Mal ein anderer Geschmack für eine Schweinefilet. Wird es bestimmt öfter geben.

Vielleicht habt Ihr gefallen an diesem Gericht gefunden und macht es nach. Würde mich über Eure Rückmeldungen freuen.

 

Servus euer
Volker

 

 

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Schweinebauchrollbraten oder wie die Italiener sagen: Porcetta

#erbenfoodblogger #foodbloggeraward #machdentagzumfest mit #erbenwein

Hallo zusammen,

ich liebe Schweinebauch in allen Variationen, gegrillt, gebraten, geräuchert, warm oder kalt egal wie. Ich bin schon öfters im Internet und einschlägigen Grillforen über diese Art des Rollbratens gestoßen und war begeistert.

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Drum wollte ich das nun auch mal ausprobieren.

Dazu braucht man aber für den Grill einen Rotisserie/Drehspieß*, die fehlte mir aber noch! Also ging ich auf die Suche nach so einem Ding. Ich muss gestehen, die originale von Weber für meinen Weber Spirit E-320* war mir zu teuer. In einem großen, bekannten Onlineverkaufshaus fand ich etwas passendes, bzw. musste ich ein paar kleine Anpassungen an meinem Grill vornehmen. Nach dem schrauben, bohren und schleifen wurde endlich das schöne Stück Schweinebauch in den Grill gehangen. Das Stück Fleisch hatte ca. 3kg, damit sollte meine Familie satt werden. Wobei mein Großer (13 Jahre) mittlerweile fast mehr verputzt als ich. Und war ich mir nicht sicher, ob sie den Geschmack der Fenchelsamen mögen, aber ich wurde eines bessern belehrt. Ich hatte die Menge des Fenchelsamens auch auf die Hälfte des Originalrezepts reduziert, da ich auch nicht unbedingt der Freund von Fenchel bin.

Ich war aber überrascht, meine Familie und die Nachbarn waren vom Geschmack begeistert.

Hier aber nun die Zutaten:

ca. 3 Kg Schweinebauch, ohne Knochen
2 Knoblauchzehen
1 TL Pfefferkörner
2 TL Fenchelsamen
frischer Rosmarin
frischer Salbei
frischer Thymian
Olivenöl
Zitronenabrieb ca 1/2 Zitrone
Limettenabrieb ca 1/2 Limette

Zubereitung:

Da dieses Stück Schweinebauch noch Knochen hatte, habe ich diese zuerst mal ausgelöst. Beim auslösen war ich etwas großzügig, so hab ich jetzt noch eine Ladung Rips in der Truhe.
Am besten rollt man das Fleisch einmal zu abmessen ein, damit man von dem Stück, welches mit eingerollt wird, die Schwarte abschneiden kann. Da diese sonst mit eingerollt wird und bestimmt nicht lecker schmeckt.
Damit sich der Braten nachher besser schneiden lässt, habe ich die Schwarte eingeschnitten. Sah aus wie ein Schweinebraten.
Nun ging es an die Zubereitung der Kräuterfüllung. Dazu die Rosmarinnadeln, die Thymianblätter und den Salbei ziemlich klein hacken. Die Fenchelsamen und Pfefferkörner leicht anrösten, bis sie anfangen zu duften und dann im Mörser fein zerstoßen. Knoblauch schälen und fein hacken. Zitrone- und Limettenabrieb mit dem Olivenöl, den Kräutern, dem Knoblauch und dem Fenchel-Pfeffer vermengen. So das eine schöne homogene Kräuterpaste entsteht.
Mit dieser duftenden Kräuterpaste die „innere“ Seite des Schweinebauch gleichmäßig einreiben bzw. einmassieren.
Ohhh…wie das duftet….leider könnt Ihr das nicht riechen….
 Jetzt ging es an das rollen, dass war der schwierigste Teil des ganzen. Zuerst habe ich es alleine versucht, aber das klappte nicht so ganz. Zum Glück, kam mir meine Frau mit zwei helfenden Händen zur Hilfe.  Nach unserem „Bondage-Versuche“ packe ich das gute Stück schön fest in Frischhaltefolie und legte ihn über Nacht in den Kühlschrank zum durchziehen.
Das mit dem Einbinden muss ich noch ein bisschen üben!
Am nächsten Tag, das Frischhaltefolienpäckchen aus dem Kühlschrank genommen und den Schweinebauch etwas Zimmertemperatur nehmen lassen.
Jetzt kam zum ersten mal mein neuer Drehspieß zum Einsatz. Noch etwas ungeübt, aber dann doch erfolgreich, hab ich den Rollbraten auf den Spieß* gesteckt. Mein Weber Spirit 320E* war auf ca. 150Grad vorgeheizt. Den Drehspieß drauf und für ca. 2 Stunden in Ruhe Bräune nehmen lassen. Die letzten 10 -15 min. habe ich die Temperatur dann auf ca. 250Grad hochgefahren, damit die Schwarte noch schön aufpoppt. Was auch gelungen ist.
Der Geschmack dieses Rollbraten war mal ein ganz anderer wie die bei uns üblichen Roll- oder Spießbraten. Die Fenchelsamen kamen zart durch und übertönte die anderen Kräuter nicht. Die Kruste war der Hammer. Es gab dazu einfach nur Pommes, Paprikasalat und ein Kräuterdip.
Am nächsten Tag, kalt aufgeschnitten auf frischem Brot, war genauso ein Gedicht. Diesen Braten wir des bestimmt öfters geben.
Vielleicht habt Ihr gefallen an diesem Gericht gefunden und macht es nach. Würde mich über Eure Rückmeldungen freuen.

 

Servus euer
Volker

 

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