Veröffentlicht am

Hühnerherz in Champion-Rahm-Soße

Hühnerherzen

Hallo zusammen,

heute habe ich mal was spezielles für euch: Hühnerherzen. Ist wahrscheinlich nicht jedermans Ding, schmeckt aber hervorragend. Innereien sind nicht jedem sein Ding, wobei Herz reines Muskelfleisch ist. Vom Prinzip her, ist es also nichts anderes wie ein Steak oder Schnitzel. Hühnerherzen bestehen aus besonderem dunklen Muskelfleisch und sie schmecken nicht, wie Nieren oder Leber, nach Innereien. Es ist sehr reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Hühnerherzen haben einen kräftigen Geschmack. Dieser entwickelt sich vor allem dadurch, weil sich die Hühner, ob in Freiland- oder Stallhaltung, ständig bewegen. Das feste und mürbe Fleisch kann man mit entsprechenden Zutaten, Beigaben und Gewürzen in geschmackvolle, deftige Speisen verwandeln. Doch nicht nur mit Champignons und Zwiebel gebraten oder als Ragout mit Risotto eignen sich Hühnerherzen. Mir besonders schmecken die Herzen aufgespießt und gegrillt. In einem Nudeltopf oder einer kräftigen Brühe, gemeinsam mit Geflügelklein gekocht, dürfen Magen und Herz vom Huhn nicht fehlen. Letztere wird noch heute, genau wie in Urgroßmutters Zeiten bei Erkältungskrankheiten zur Stärkung des Immunsystems empfohlen. Die erste Mahlzeit nach einer überstandenen schweren Krankheit sollte eine selbstgekochte Nudelsuppe sein. Tütensuppen verfehlen hier ihre Wirkung.  Nun aber zu den Zutaten und der Zubereitung:

Zutaten:

1 Kg Hühnerherzen
1 kleine Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
1 Becher Rahm
1-2 rote Paprika
6-8 Champions
Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
getrockneter Estragon

Zubereitung:

Die Hühnerherzen gut waschen und das Fett und die Röhren abschneiden. Wenn sie zu groß für einen „Happs“ sind, halbiert sie. Zwiebeln und Knblauch schälen und fein würfeln. Die Herzen in einer Pfanne scharf anbraten und dann die Zwiebel, den Knoblauch und die klein geschnittenen Champions dazu geben. Die Zwiebeln etwas Farbe nehmen lassen und dann mit Gemüsebrühe ablöschen. Die Menge der Brühe ist jedem selbst überlassen, je nach dem, wieviel Soße man möchte. Meine Frau mag immer viel Soße. Nun alles zusammen etwa 20 Minuten leicht vor sich hin köcheln lassen. Dann die geputzte und klein gewürfelte Paprika und den Becher Rahm hin zu geben und nochmal kurz aufkochen lassen. Ich gebe die Paprika immer erst ganz am Schluß dazu, dann bleibt sie immer noch etwas knackig. Dann essen auch die Kids die Paprika. Alles noch mit Pfeffer und Salz nach eigenem Gusto abschmecken. Ich habe noch etwas getrockneten Estragon bei gegeben. Gab eine leckere Note. Als Beilage hatten wir Reis, geht aber eigentlich alles (Nudeln, Kartoffeln…).

 

Vielleicht habt Ihr gefallen an diesem Gericht gefunden und macht es nach. Würde mich über Eure Rückmeldungen freuen.
Mit einem Abo meines Newsletter verpasst Ihr keine neuen Beiträge.

Servus euer

Volker

*Affiliatelink

Share Button
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.