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Entrecôte als Braten

Hallo zusammen,

letztens wollte ich mal wieder ein Stück Fleisch machen. Ich fand in unserer Kühltruhe einen Entrecôte-Braten. Ich hatte dieses Stück mal im Angebot bei einer großen Discounterkette (die mit den 4 Buchstaben und dem „L“ am Schluss) zum probieren gekauft. Bevor jetzt der ein oder andere denkt, Billigfleisch vom Discounter, ja, ausnahmsweise mal. Ich wollte diesen Braten mal testen und muss sagen, er war sehr lecker. Die Diskussion über Discounter-Billig-Fleisch will ich jetzt hier nicht anfangen, deswegen lieber hier die Erklärung, Entrecôte als Braten weiterlesen

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Flanksteak mit Bratkartoffeln

Hallo zusammen,

nach längerer Blogabstinenz, beruflich bedingt, endlich wieder ein Beitrag von mir. Nach dem das Pfingstwochenende etwas durchwachsen war, zumindest was das Wetter an ging, wollte ich am Pfingstmontag endlich mal ein Flanksteak probieren. Hatte mir dazu im C&C Großmarkt ein schönes Stück ausgesucht, knapp 1Kg brachte es auf die Waage. Als Flanksteak bezeichnet man nach US-amerikanischer Teilung ein Teilstück der Bauchlappen des Rindfleischs. Es wird aus der Dünnung unterhalb des Rinderfilet abgetrennt und ist ungefähr 750 bis 1000 Gramm schwer. Ich war etwas aufgeregt, da ich so ein Steak noch nie zu bereitet habe, war aber guter Dinge. Dazu machte ich in meiner Gusspfanne Bratkartoffeln aus den kleinen Drillingen und Tomaten-Rucola-Salat auch Cocktailtomaten.

Zutaten:

ca. 1Kg Flanksteak
ca. 750g. Kartoffeln, Drillinge
Coktailtomaten, nach belieben
Rucola, nach belieben
Bunter Pfeffer, frisch gemahlen
Fleur de Sel
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
Kümmel, frisch gemahlen
Olivenöl
Balsamicoessig
Ahornsirup

Zubereitung:

Die Drillinge waschen und halbieren oder vierteln, so das die Stücke alle etwa gleich groß sind. Die Cocktailtomaten waschen und halbieren, sowie den Rucola waschen, die Stängel abschneiden und den Rucola nochmals halbieren oder dritteln. Damit die Blätter nicht so groß sind und besser in den Mund passen und man sich nicht mit dem Dressing versaut.
Das Fleisch parieren und zur Seite legen, aber nicht mehr in den Kühlschrank legen.
Die Tomaten und den Rucola mit Salz, Pfeffer, Olivenöl, Balsamico und eine Teelöffel Ahornsirup vermengen und zur Seite stellen zum durch ziehen.
Nun die Gusspfanne im Grill aufheizen, etwas Rapsöl rein und die kleinen Kartoffeln dazu. Alles schön vermengen, mit Salz,Pfeffer, Paprika und frisch gemahlenem Kümmel würzen und knusprig braten. Die Bratkartöffelchen brauchen eine gute halbe Stunde.
Wenn die Kartoffeln ein klein wenig Farbe bekommen haben, dass Flanksteak bei direkter Hitze von beiden Seiten eine gute Minute scharf an grillen und dann in den indirekten Bereich des Grills ziehen. Habe ein Kerntemperaturfühler in die Mitte des Fleisches gesteckt. Das Fleisch dann bis zu einer Kerntemperatur von ca. 73-74 Grad gezogen. Habe dann den Grill ganz ausgemacht und es noch etwas ruhen lassen, da meine Frau und ich noch nicht mit der Vorspeise fertig waren. Ist wohl ein Tick zu lange gewesen, da es ein bisschen zu medium war.  Was aber dem Geschmack nicht an zu merken war, es war butterzart. Das Steak wurde dann nur mit frisch gemahlenem Bunten Pfeffer und Fleur de Sel gewürzt. Die Bratkartoffeln noch mit etwas frischer Petersilie verziert. War gut, dass meine Frau und Ich eine Vorspeise hatten, da mein Sohn das halbe Flank alleine verdrückt hatte.
Hier habe ich noch eine Paar Bilder von dem Flanksteak. Da sieht man das es etwas zu medium geworden ist. Hoffe beim nächsten mal bekomme ich es besser hin.

 

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Servus euer

Volker

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KKH – Kartoffel-Kohl-Hackfleisch

Hallo zusammen,

heute habe ich eines meiner Soulfoods für Euch: Kartoffel-Kohl-Hackfleisch -Topf. Für diese kalten Tage ist das genau das richtige, schmeckt super macht satt und gibt Kraft. Ich liebe die Kombi Hackfleisch und Kohl. Habe aber Spitzkohl verwendet, da ich den etwas „feiner“ finde wie den normale Weißkohl. Hier mal ein paar Infos zum Spitzkohl, da er nicht so verbreitet ist. Der Spitzkohl ist der edle Verwandte vom Weißkohl und lässt sich vielseitig in der Küche einsetzen. Habt Ihr schon mal einen Spitzkohlsalat, Spitzkohl mit Pasta, Kartoffeln, Fisch oder Fleisch gekostet? Der zarte Gemüsekohl hat eine hellgrüne Farbe und einen feinen Geschmack. Schon im Frühjahr ist das Gemüse frisch vom Feld im Handel erhältlich. Die Blätter laufen locker, kegelförmig nach obenhin spitz um den Strunk herum, daher auch der Name „Spitzkohl“. Der Kohl überzeugt neben seinem Geschmack mit seinen guten Inhaltsstoffen. 100 g Spitzkohl enthalten: 28 kcal, 2,1 g Eiweiß, 2,7 g Kohlenhydrate viel Folsäure, Vitamin C, B3 und Beta-Carotin. Verarbeitet schmeckt der Kohl als Krautsalat, im Auflauf, mit Pasta, Kartoffeln oder mit Zwiebel in der Pfanne leicht angebraten und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Auch zum Flammkuchen passen die feinen Blätter besonders gut. Nun aber zu den Zutaten und der sehr einfachen Zubereitung…

Zutaten:

1 Spitzkohl
500-600g Hackfleisch gemischt
500g Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
gekörnte Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
Kümmelpulver
Paprikapulver
Öl zum Anbraten

Zubereitung:

Die fein geschnittene Zwiebel und den Knoblauch im heißen Öl in einer Pfanne etwas andünsten und ein bisschen Farbe nehmen lassen, dann das Hackfleisch mit anbraten und dabei mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken. In der Zwischenzeit, den Spitzkohl vierteln, den Strunk entfernen und in streifen schneiden. Wenn der Spitzkohl mit Erde verunreinigt sein sollte, die geschnittenen Streifen gut waschen. Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden. In einem großen Topf etwas Öl erhitzen und die Kartoffeln leicht anbraten und dann den Spitzkohl hin zu geben. Alles gut dünsten eventuell, wenn zu wenig Flüssigkeit entstehen sollte, etwas heißes Wasser bei schütten, aber nur wenig, da durch den Kohl Flüssigkeit entstehen wird. Kurz bevor die Kartoffeln fertig sind, bzw. die gewünschte Festigkeit erreicht haben, mit Salz, Pfeffer, Kümmelpulver und der Gemüsebrühe abschmecken. Durch den Kümmel wird der Kohl verträglicher für den Magen. Am Schluss noch das angebratene Hackfleisch untermischen, eventuell nochmals abschmecken.

 

Wir haben noch etwas Rahm und frisch gemahlenen Pfeffer drüber gemacht, das schmeckt dann noch leckerer. Wobei meine Kinder nicht so begeistert vom dem Spitzkohl waren. Sie meinten ohne dieses komische Kraut schmeckt es ja ganz gut…..aber meiner Frau und mir schmeckte es hervorragend. Einen Tipp noch, kocht ruhig etwas mehr, da es aufgewärmt ein Gedicht ist.

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Volker

 

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Gegrillter Tafelspitz

Hallo zusammen,

heute habe ich einen gegrillten Tafelspitz für Euch. Der Tafelspitz wird normal dazu verwendet um eine gehaltvolle und schmackhafte Suppe davon zu kochen. Inspiriert von Kerstin Händel von www.okraschote.de, die viele schmackhafte Rezepte auf Ihrem Blog stehen hat, probierte ich den gegrillten Tafelspitz letzten Sonntag mal aus.Tafelspitz gegrillt Ich war am überlegen, ob ich den Tafelspitz im Backofen oder auf meinem Weber Spirit 320 machen soll. Da es aber endlich auf gehört hat zu regen, habe ich mich entschlossen, den „Weber“, vielleicht zum letzten mal dieses Jahr, an zu schmeißen. Der Tafelspitz, gelegentlich auch Tafelstück oder Rosenspitz genannt, ist ein Teilstück der Rinderhüfte. Der Tafelspitz liegt am Ende der Hüfte zum Schwanzstück hin. Obwohl der Tafelspitz praktisch nur zum Kochen bzw. Sieden (“Siedfleisch”) verwendet wird, ist er ein begehrtes Teilstück vom Rind. rind-schwanzstueckDer Tafelspitz bildet das zum Schwanzstück spitz zulaufende, flache Ende der Rinderhüfte. Tafelspitz ist mittel- bis langfaserig und daher zum Sieden, Kochen und Schmoren geeignet. Auf dem Tafelspitz liegt üblicherweise eine Fettschicht, die man bei der Zubereitung am Fleisch lassen sollte, um eine kräftigere Brühe bzw. Soße zu bekommen.
Nun aber zu den Zutaten und zur Zubereitung.

Zutaten:

1,5 Kg Tafelspitz
Meersalz
frischer Rosmarin
frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung:

Den Tafelspitz nach belieben parieren. Mein Stück hatte knapp 2 Kg, habe aber das hintere „Spitzchen“ abgeschnitten, damit das Stück überall die gleiche Dicke hat. Die „Spitze“ wäre ansonsten durch und trocken und der Rest noch roh. Aus dem abgeschnittenen Stück, habe ich heute eine Suppe gekocht. Den Fettdeckel habe ich Rautenförmig eingeschnitten, aber Achtung, nicht bis auf das Fleisch einschneiden. Bevor  ich das schöne Stück Fleisch auf den Grill gelegt habe, habe ich den Fettdeckel mit Meersalz bestreut, damit dieser knusprig wird.

 

Denn Grill hatte ich voll aufgeheizt und den Tafelspitz mit der Fettseite zuerst auf den Rost gelegt und diese scharf an gegrillt. Die anderen Seiten des Fleischstück auch auf direkter Hitze an gegrillen, damit des Fleisch eine schöne Farbe bekommt und die Poren geschlossen werden, so das der Fleischsaft drin bleibt. Danach habe ich noch den Kerntemperaturfühler mittig ins Fleisch gesteckt, zwei Brenner am Grill ausgeschalten, so das ich eine indirekte Zone hatte. Den Grill auf ca. 130-150Grad eingependelt und versucht zu halten. Zum aromatisieren habe ich noch ein Paar Zweige Rosmarin drauf gelegt.

 

Nach ca. 1 1/2 Stunden hatte der Braten eine Kerntemperatur von 54Grad. Da habe ich den Grill ganz aus gemacht und das Fleisch noch ca. 5 Minuten ruhen lassen. Als ich es  angeschnitten habe, war ich von dem Gargrad und der Farbe des Fleisches total begeistert.  Seht selbst auf den Bildern.

 

Zu dem gegrillten Tafelspitz gab es noch Bratkartöffelchen, Salat und Kräuterbaguette mit selbst gemachter Kräuterbutter. Ich hatte noch ein Stück Lauch halbiert und auch auf dem Grill zubereitet.

 

Also ich werde den Tafelspitz nicht mehr nur zum kochen von Suppen verwenden, denn gegrillt schmeckt er fast noch besser. Meine Kinder und ich waren von diesem gelungen gegrilltem Tafelspitz begeistert und haben ihn nahezu verschlungen. Meiner Frau war er leider etwas zu rare.
Ich muss aber sagen, gegrillter Tafelspitz ist auf jeden Fall einen Versuch wert und bekommt nun einen festen Platz auf meiner Grillhitliste.

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Volker

 

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5 Stunden Bolognese

Hallo zusammen,

heute habe ich eine ganz einfache Bolognese-Soße für Euch, aber sie hat 5 Stunden gekocht. Ich habe gehört bzw. gelesen, dass die Bolognese-Soße nach ca. 5 Stunden so geschmacksintensiv und so sämig sein soll und das wollte ich mal ausprobieren. 5 Stunden BolognesePassend zu diesem Rezept läuft gerade bei Crocky-Blog von Gabriele Frankemölle ein 10jähriges-Geburtstags-Blogevent. Zu diesem Jubiläum wünsche ich Ihr alles Gute und mach so erfolgreich weiter. Low and Slow ist eine sehr gängige Garmethode in der BBQ-Szene. Ich selbst koche auch gerne Low and Slow mit meinem DutchOven* oder auf meinem Weber Gasgrill*. Diesmal habe ich die Bolognese aber in meinem Le Creuset* gekocht. Hier aber jetzt zum Rezept der Bolognese-Soße.

Zutaten:

750g gemischtes Hackfleisch
1 Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
1 Bund Suppengrün
3 Dosen stückige Tomaten
3 Pack passierte Tomaten
1/2 Tube Tomatenmark
getrockneter Basilikum
getrockneter Oregano
getrockneter Thymian
2-3 Lorbeerblätter
Salz / Pfeffer / Paprika / Currypulver

Zubereitung:

Die Möhren, den Sellerie und den Lauch aus dem Bund Suppengrün in kleine, feine Stückchen schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und klein schneiden. Zwiebeln andünsten, dann Knoblauch, Sellerie, Möhren und Lauch dazu geben und mit andünsten.
Das Gemüse aus dem Topf nehmen und das Hackfleisch in etwas Öl anbraten. Ich würze dann das Hackfleisch mit etwas Salz, Pfeffer, Paprika und ein wenig Curry. Gemüse und eine 1/2 Tube Tomatenmark dazu geben. Alles gut vermengen und ca. 10 min. bei geschlossenem Deckel dünsten. Nun die gestückelten und passierten Tomaten dazu geben, vermischen und einmal kräftig aufkochen lassen. Mit den Kräuter nach belieben würzen. Deckel auf den Topf und den Herd auf kleinste Stufe stellen und für ca. 5 Stunden in ruhe lassen. Gelegentlich umrühren.

 

Nach den 5 Stunden nochmal abschmecken und mit den Lieblingsnudeln anrichten. Also ich muss sagen, es hat wunderbar geschmeckt. Die Soße war sämig wie noch nie und der Geschmack war himmlisch. Wenn man Zeit hat, lohnt es sich wirklich die Bolognese-Soße so lange ziehen zu lassen. Probiert es einfach doch mal selbst aus.

 

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Servus euer

Volker

 
Blogevent 10 Jahre Crockyblog

 

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