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Obersteiner und Kartoffelgratin

Hallo Zusammen,

heute hab ich mal was einfaches, aber dafür nicht weniger lecker. Es gibt Obersteiner vom Weber Spirit* und ein Kartoffelgratin aus dem DutchOven*. Obersteiner sind dicke Scheiben Fleisch aus  dem Schweinenacken geschnitten. Die Scheiben sollten schon ca. 3 – 4cm dick sein. Die Fleischstücke werden über Nacht nur in Zwiebelscheiben eingelegt und erst beim grillen nur mit Salz und Pfeffer gewürzt. so zu sagen:
Back to the roots. 20160814_185416Angeblich stammt der Idar-Obersteiner Spiesbraten aus Brasilien. Er soll von nach dort ausgewanderten Edelsteinsuchern zusammen mit den gefundenen Rohsteinen in die alte Heimat exportiert worden sein. Heute gehört der Spiesbraten zu Idar-Oberstein wie die Edelsteine und der Schmuck. Es gibt zwei verschiedene Varianten, einmal den Schwenkbraten und den Rollbraten. Ich habe aber hier den Schwenkbraten zu bereitet. Vom Rind wird meistens das Roastbeaf oder die Hohe Rippe verwendet, das Fleisch sollte gut abgehangen sein. Vom Schweine wird hauptsächlich das Kammstück verwendet. Die Fleischstücke sollten ca. 350 – 500 Gramm schwer und gleichmäßig dick geschnitten sein. Ich habe dieses mal einen schönes fast 1,5Kg Stück Schweinenacken genommen.

Zutaten Obersteiner:

ca. 1,5 Kg Schweinenacken oder Schweinekamm (bekam 8 schöne dicke Scheiben raus)
4 Gemüsezwiebeln
4 Knoblauchzehen
Salz
Pfeffer

Zubereitung Obersteiner:

Die Zubereitung ist sehr einfach und überschaubar. Wie schon erwähnt, dass Fleisch in ca. 3-4cm dicke Scheiben schneiden. Die Zwiebeln häuten, halbieren und in Scheiben schneiden. Den Knoblauch nach Gusto in Scheibchen oder Würfel schneiden. Die Zwiebeln und den Knoblauch vermengen, mit Salz und Pfeffer würzen und leicht kneten, aber aufpassen nicht „zermatschen“. Nun die Zwiebeln und das Fleisch schichtweise in einen Behälter schichten und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

 

Das Fleisch ca. eine Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen und Zimmertemperatur nehmen lassen. Wenn der Grill vorbereitet ist,  das Fleisch von den Zwiebeln befreien. Ich habe die Zwiebeln separat in einer Gusspfanne* gebraten. Das Fleisch von beiden Seiten scharf über direkter Hitze angrillen und dann im indirekten Bereich fertig ziehen lassen. Vor dem servieren mit Salz und Pfeffer würzen. Für die Kids gab es noch zwei Würstchen.

 

Zutaten für das Kartoffelgratin:

ca. 3Kg Kartoffeln (ich hatte überwiegend festkochende)
1 Pack Baconscheiben
1 Pack Speckwürfel
4 Becher Sahne
1 Pack Käse zum überbacken
Salz
Pfeffer
Kümmelpulver
1 Prise Gemüsebrühe

 

Zubereitung Kartoffelgratin:

Kartoffeln schälen und mit einem V-Hobel* in ca 2-3mm. dicke Scheiben hobeln
….!!!ACHTUNG FINGERKUPPEN!!!…Die vier Becher Sahne mit dem Salz, Pfeffer, Kümmel und etwas Gemüsebrühe würzen und gut verrührt. Kümmel ist ein spezieller Geschmack, aber ich mag Kümmel und Kartoffeln gern zusammen. Dann hab ich den DutchOven* nochmal mit heißem Wasser ausgewaschen, getrocknet und den Boden mit den Baconscheiben ausgelegt. Eine Schicht Kartoffelscheiben im Dutch verteilt, ein paar Speckwürfel drüber und mit etwas gewürzter Sahne begossen. So dann in den Dopf die gesamten Kartoffelscheiben schichten.

 

Den DutchOven nun auf die Kohlen. Bei meinem, einem Petromax FT6*, kommen dabei 8 glühende Kohlenbriketts drunter und 16 Stück auf den Deckel. Nach einer guten Stunde habe ich dann den Käse drüber gestreut und nochmals für gut eine Stunde über und unter die Kohlen gestellt. Ich hatte geriebenen Gouda, man kann den Gouda eventuell mit Parmesan mischen, dass gibt nochmal einen Geschmackskick.

 

Vielleicht habt Ihr gefallen an diesem Gericht gefunden und macht es nach. Würde mich über Eure Rückmeldungen freuen.
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Servus euer

Volker

 

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Pikantes Tomaten-Pfirsich-Chutney

Hallo zusammen,

inspiriert durch das Blog-Event von Zorra von kochtopf.me die diesen Monat Christina von theapricotlady.com  als Gastgeberin für dieses Event eingeladen hatte, wollte ich auch einen Beitrag beisteuern. Da dort fast nur Süßspeisen vorgestellt werden, habe ich etwas pikantes ausgesucht. Ich stelle Euch hier ein Pikantes Tomaten-Pfirsich-Chutney vor. 20160813_181324Hab ich in der letzten Ausgabe von Chefkoch gelesen und es hörte sich so lecker an, da dachte ich, dass probiere ich mal aus. Normaler weise ist gekochtes oder gebratenes Obst nicht so mein Ding, aber probieren wollte ich es mal. Ich kann Euch sagen, meines ist fruchtig und schon etwas pikant geworden. Meiner Familie ist es leider etwas zu scharf geworden, außerdem meinte meine Frau, püriert  würde sie es bevorzugen. Gut, Geschmäcker sind  verschieden.

Zutaten:

750g Tomaten
250g Pfirsich
250g Zwiebel
1/2 Knolle Knoblauch (ca. 6 große Zehen)
1 rote Chilischote ( ich hatte 2 kleine getrocknete)
225ml Brandweinessig
125g Zucker
1TL Paprikapulver rosenscharfes
1/2 TL Cayennepfeffer
1TL Senfkörner

 

Zubereitung:

Die Tomaten und Pfirsiche kreuzweise einschneiden, mit kochendem Wasser überbrühen, abschrecken und dann häuten. Tomaten, Pfirsiche entkernen und mit  Zwiebeln, Knoblauch und Chilischote fein würfeln.

 

Alle geschnippelten Zutaten in einen Topf mit ca. 80ml des Brandweinessigs und alles für ca. 30 Min. unter rühren köcheln.
Nun die restlichen Zutaten, Essig, Paprikapulver, Cayennepfeffer, Zucker und die Senfkörner dazu geben und weitere 1 1/2 Std. ohne Deckel köcheln lassen. Umrühren nicht vergessen, damit es nicht anschlägt. Wenn die Flüssigkeit so gut wie verdampft ist, bei dauerte es ca. 2 Std., dass heiße Chutney in Gläser abfüllen und gut verschließen. Durch das heiß verschließen, entsteht im Glas ein Unterdruck und das Chutney ist ca. 6 Monate an einem dunkeln Ort haltbar. Geöffnet hält es ca. 2 Wochen im Kühlschrank.

 

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Servus euer

Volker
Blog-Event CXXII - Steinobst (Einsendeschluss 15. August 2016)

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Italien/Caorle im Sommer 2016 mit no-veggie.de

 

Hallo zusammen,

diesmal will ich Euch kein Rezept oder ähnliches präsentieren, sondern nur ein paar Fotos mit Eindrücken von meinem Sommerurlaub in Italien. Wir (meine Familie und ich) verbrachten eine Woche in der Ferienanlage Lido di Altanea von dem Veranstalter lampo.it, in der Nähe von Caorle.

Caorle

Für die, die Caorle nicht kennen, dass liegt so ziemlich in der Mitte zwischen Jesolo und Bibione. Die Stadt liegt an der norditalienischen Adria. Die Lagunenstadt Venedig ist 60 km, Triest 120 Kilometer entfernt. Näherliegende Städte sind zum Beispiel San Donà di Piave, Portogruaro, Concordia Sagittaria sowie Treviso.
Caorle ist eine Stadt mit 11.672 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015) und einer Fläche von 151 km². Mit dieser Fläche zählt Caorle flächenmäßig zu den größten Gemeinden Norditaliens. Die Stadt liegt an der Mündung der Livenza in die Adria.
Caorle wird häufig „Klein-Venedig“ genannt. Diese Bezeichnung verdankt der Ort seinen kleinen Gassen, seinen Glockentürmen und den in typisch venezianischen Farben gestrichenen Häusern. Bemerkenswert sind vor allem die Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert und der zylindrische Glockenturm aus dem Jahr 1100 sowie die Kirche Madonna dell’Angelo am Oststrand.
Bekannt wurde der Ort auch durch den US-amerikanischen Schriftsteller Ernest Hemingway, der in San Gaetano und der Lagune von Caorle die Inspiration zu seinem Roman Über den Fluss und in die Wälder fand. Hemingway lebte in einem Anwesen am Rande der Lagune von Caorle. Heute ist das Haus unbewohnt, und man kann es im Zuge einer Exkursion vom Schiff aus beobachten.
Der Ort ist über 2000 Jahre alt, er wurde gegenüber der Insel Caprulae (= Insel der Ziegen) von Fischern und Hirten als Vorhafen für den landeinwärts befindlichen römischen Legionsstützpunkt Iulia concordia (heute Concordia sagittaria genannt) gegründet. Im 5. Jahrhundert war Caorle eine der größten Städte in Norditalien, Handelszentrum und wichtiger Hafen. Durch klimatische Veränderungen und Versandung des Hafens verlor Caorle seine Bedeutung. Ein Großteil des Caorleser Patriziats siedelte damals nach Venedig über, aus dieser Zeit resultierten sehr gute Beziehungen zu der Seerepublik. Caorle war eine der wenigen venezianischen Städte, die von den Venezianern nicht gewaltsam unterworfen wurden.
1380 wurde Caorle von Truppen aus Genua geplündert und zerstört, weil es mit Venedig verbündet war. Seit dem 9. Jahrhundert ist Caorle auch Bischofssitz (wurde 1818 mit Venedig vereinigt).
Heute sind der Tourismus an den 15 Kilometer langen Sandstränden und die Fischerei die wichtigsten Wirtschaftsfaktoren für den Ort.

Wir verbrachten hier eine wunderschöne Woche mit viel Abwechslung. Mal einen Tag am Strand, mal am Pool der Ferienanlage. Besuchten auch zwei Märkte, in San Doná di Piave und in Portogruaro. Natürlich schlenderten wir auch durch die Altstadt von Caorle selbst. Die bunten Häuser sind eine wahre Bracht und wunderschön an zu schauen. Natürlich durfte auch ein Fischessen nicht fehlen. Das Lokal ist eigentlich eine Sports Bar, war aber ein Geheimtipp unseres Vermieters vom letzten Jahr. Das Lokal befindet sich in der Via D. Manin in 30020 San Stino di Livenzia. Hier mal ein paar Bilder der gemischten Fischplatte für 2 Personen und als Vorspeise eine  Pesce Misto di Fritta.

 

Hier sind noch ein paar Bilder von den Märkten und der Altstadt von Caorle. Der alte Fiatbus auf dem einem Bild, war ein Käseverkaufsstand. Dort gab es leckeren Käse der Region, haben natürlich bisschen genascht und probiert.

 

Zum Schluss hab ich noch ein paar Impressionen von Caorle/Italien die ich Euch gerne zeigen würde.

 

Habe noch ein interessantes Restaurant passend zu meinem Blognamen gefunden:

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Ich hoffe Euch hat mein kleiner Bericht über meinen Italienurlaub gefallen. Gerne könnt Ich mir einen Kommentar dazu hinter lassen.
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Servus euer

Volker

 

 

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